Seit Anfang 2016 wird das Projekt durch das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ gefördert.

Zum Bundesprojekt wurde nun eine Wirkungsanalyse erstellt.

Beispielhaft am Projekt M.A.R.I.A.M. überzeugte sich die Ministerin persönlich vom Erfolg des Projektes in Trier.

Ehrenamtliche und geflüchtete Frauen mit ihren Kindern haben die Gelegenheit gerne genutzt, um mit Barley, dem Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe und der CDU Kreistagsabgeordneten Stephanie Nickels ins Gespräch zu kommen und über ihre durchweg positiven Erfahrungen zu berichten.

Aber auch kritische Fragen wurden gestellt, die sich mit der Versorgung mit Wohnraum und mit dem Mangel an Hebammen befassten.

Diese Fragen wurden in der Gesprächsrunde engagiert diskutiert.

Die Beschreibungen und Erzählungen der Anwesenden über ihr Engagement waren Geschichten über Mitmenschlichkeit, Hilfe und Toleranz, die anrühren und deutlich machen wie hoch die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements gerade für die Integration geflüchteter Menschen ist.

„Gutes Ehrenamt jedoch, kann nur gelingen mit guter und fachlich qualifizierter Hauptamtlichkeit“ ,so Geschäftsführerin Regina Bergmann. Daher war es ein Glücksfall für den Sozialdienst katholischer Frauen in Trier, dass die Förderung des Projektes im Rahmen des Programms „Menschen stärken Menschen“ erfolgte.

Dank dieser Förderung werden zwischenzeitlich 51 ehrenamtlich im Projekt tätige Frauen geschult und begleitet in ihrem oft auch anspruchsvollen Ehrenamt.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen begleiten schwangere geflüchtete Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und bis zu 6 Monate nach der Geburt des Kindes.

M.A.R.I.A.M. ist abgeleitet von Maria und steht für Mutterschaft und Flucht, Ankommen, Respekt, Integration, Allianz, Mentorinnen und ist als Wortbildmarke beim Bundespatentamt angemeldet.

Ein weiteres Modul konnte entwickelt werden: Die www.skf-mariam.de Seite. Sie informiert in unterschiedlichen Sprachen über die Leistungen der Schwangerschaftsberatung und allgemeine Fragen zu Schwangerschaft und Geburt in der neuen fremden Heimat.

Regina Bergmann

 

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Artikel aus der Wochenzeitung "Paulinus", Nr. 31, vom 06.08.2017
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) kümmert sich im Rahmen des Projekts "M.A.R.I.A.M." in Trier und Umgebung um Schwangere und ihre Famililen, die in den letzten Jahren nach Deutschalnd gekommen sind.

Von  Martin Recktenwald

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